04.03.2015

EARTH primitive and deadly

Ich muss doch immer schwer schlucken, wenn ich für eine Southern Lord-LP um die 30 Euro hinblättern muss. Aber ab und an muss es eben sein. Es hat schon eine gewisse Tradition bei mir, dass ich die musikalische Ernte eines Jahres meist erst im Folgejahr einhole, und so ist es auch mit Earth, die diesmal ihren Slow-Metal weniger doomen, dafür aber mehr tunen - mit Gastsängern nämlich, die ebenfalls der dunklen Schwere und Langsamkeit zugetan sind: Mark Lanegan und Rabia Shaheen Qazi. Natürlich gibt es auch wieder schwarzsabbathikalische Instrumentals, denen aber diesmal statt einer für viele Earth-Platten bevorzugten Reduktion im Sound, eine bedrohlich aufgepolsterte Produktion entgegengetreten wird. Die OBI spricht von "enormous darkness". Auch von Verzückung und Euphorie. In etwa so, wie purpurne Felsen Euphorie ausstrahlen.



EARTH primitive and deadly 
southern lord, 2014


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