14.08.2008

DANIEL HIGGS: metempsychotic melodies






Daniel „belteShazzar“ Higgs: Ehemals Tattoo-Künstler, immer noch Maler, vormals „vocalist and lyricist of meditative rock group Lungfish“ (WIRE). Sieht aus wie der dagebliebene Sohn von Harry Smith und spielt passenderweise auch ganz fantastisch Banjo im older-and-weirder-as-the-original-old-weird-america-ever-been-style. Auf dem Vorgängeralbum “Ancestral Songs” von 2006 kommt Higgs dem Banjostil, der mir als perfekt vorschwebt, erstaunlich nahe. Dazu singt er wie ein Prediger nach Kabelbrand seine auf Bibel-Ikonografie und -mystizismus basierende Apokalypsen-Lyrik über Liebe, Körper, Transzendenz und Kosmos. Auf „Metempsychotic Melodies“ wird der steinige Weg aus Banjo- und Akustikgitarren-Epen und -Drones weiter fortgesetzt. Andere Alben von ihm tunken sich mehr in Noise und Feedback oder werden komplett auf der Jewish Harp bestritten. Tolles quasi-religiöses Gift!

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